Die FTMO Prop Trading Firm im Detail
Ein objektiver Blick auf Evaluierungsprozesse, Risikomanagement und Handelsplattformen
Einführung in FTMO und der Evaluierungsprozess
FTMO ist ein Prop-Trading-Unternehmen, das Händlern Kapital zur Verfügung stellt, sofern sie einen strengen zweistufigen Bewertungsprozess bestehen. Der Weg zu einem finanzierten Konto (funded account) beginnt mit der sogenannten FTMO Challenge. In dieser Phase müssen Teilnehmer ein spezifisches Gewinnziel (profit target) erreichen, während strikte Risikomanagementregeln (risk management rules) gelten. Eine der wichtigsten Vorgaben ist das tägliche Verlustlimit (daily loss limit) sowie der maximale Verlust (maximum loss), die beide eine genaue Drawdown-Kontrolle (drawdown control) erfordern.
Proprietary Trading bedeutet, dass Händler mit dem Kapital eines Unternehmens handeln und nicht mit ihrem eigenen. Gewinne werden geteilt, das Risiko des Unternehmenskapitals liegt beim Anbieter.
Nach erfolgreichem Abschluss folgt die Verification Stage, die die Konstanz der Handelsergebnisse bestätigt. Für die Teilnahme fällt eine Evaluierungsgebühr (evaluation fee) an. Diese richtet sich nach der gewählten Kontokonfiguration (account configuration). Bei erfolgreichem Abschluss und der ersten Auszahlung greift eine Rückerstattungsrichtlinie (refund policy), durch die Händler diese Gebühr zurückerhalten. Die Two-Step Evaluation stellt sicher, dass disziplinierte Händler systematisch geprüft werden.
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Gebühren, Kosten und das Preismodell
Das Preismodell von FTMO ist transparent gestaltet, um versteckte Gebühren (hidden fees) zu vermeiden. Händler zahlen zunächst die Kosten für die Evaluierung, welche je nach Kontogröße variieren. Die Zahlung kann über verschiedene gängige Zahlungsmethoden (payment methods) abgewickelt werden. Während des Handels auf der gewählten Handelsplattform (trading platform) fallen branchenübliche Spread-basierte Kosten (spread-based costs) an. Das Unternehmen kooperiert mit Liquiditätsanbietern, um wettbewerbsfähige Spreads (competitive spreads) zu gewährleisten, die den aktuellen Marktstandards (market standards) entsprechen.
| Kostenart | Details | Transparenz |
| Evaluierungsgebühr | Einmalig, erstattungsfähig | Hoch |
| Handelsgebühren | Spreads und Kommissionen | Marktüblich |
Abhängig vom gewählten Kontotyp gibt es ein Spread-basiertes Preismodell (spread-based pricing) oder ein provisionsbasiertes Preismodell (commission-based pricing). Bei letzterem fallen spezifische Provisionen pro Lot (per-lot commissions) an, die besonders für Händler mit hohem Handelsvolumen relevant sind. Die Auszahlungsstrukturen (payout structures) sind klar definiert und hängen direkt von der erwirtschafteten Rendite ab. Die Hebelwirkung (leverage) beeinflusst dabei die benötigte Margin für die ausgeführten Trades.
Hebelwirkung und unterstützte Handelsplattformen
Die Wahl der richtigen Software ist für die technische Analyse und Orderausführung entscheidend. Händler können zwischen mehreren Handelsplattformen (trading platforms) wählen, darunter MetaTrader 4 (MT4), MetaTrader 5 (MT5), cTrader und DXtrade. Diese Optionen bieten präzise Orderkontrolle, unterstützen den automatisierten Handel und gewähren erweiterte Markttiefe. Die verfügbaren Hebelstufen (leverage levels) variieren je nach Anlageklasse (asset class). Für Forex-Paare wird ein Hebel von bis zu 1:100 (leverage up to 1:100) angeboten.
Maximaler Hebel für Währungspaare.
Angepasster Hebel für Metalle und Energie.
Geringerer Hebel wegen hoher Volatilität.
Bei Indizes (indices), Rohstoffen (commodities), Aktien (stocks) und Kryptowährungen (cryptocurrencies) fällt der Hebel aufgrund der höheren Marktschwankungen geringer aus. Diese Hebelstruktur ist über alle Kontogrößen (account sizes) hinweg standardisiert. Händler müssen zudem Swap-Gebühren (swap fees) einkalkulieren, wenn Positionen über Nacht gehalten werden, es sei denn, sie nutzen ein spezifisches Swap-freies Konto. Alle Systeme integrieren Echtzeit-Überwachung, um die strikten Drawdown-Regeln (drawdown rules) kontinuierlich zu prüfen.
Handelbare Instrumente und Anlageklassen
Die Plattform bietet umfangreiche Multi-Asset-Handelsfunktionen (multi-asset trading capabilities), die eine breite Diversifikation im Portfolio ermöglichen. Der Schwerpunkt liegt traditionell auf dem Forex-Markt. Hier stehen Hauptwährungspaare (major currency pairs), Nebenwährungspaare (minor currency pairs) sowie exotische Währungspaare (exotic currency pairs) zur Verfügung. Darüber hinaus umfassen die handelbaren Werte globale Aktienindizes (global stock indices) und ausgewählte Einzelaktien (stocks), wodurch Händler von globalen Wirtschaftstrends profitieren können.
Kernmärkte im Prop Trading
Forex: Der globale Devisenmarkt mit sehr hoher Liquidität. Indizes: Körbe von Aktien, die die Leistung eines bestimmten Marktes abbilden. Rohstoffe: Physische Güter wie Edelmetalle oder Energieprodukte.
Im Bereich der Rohstoffe (commodities) bietet das Unternehmen Zugang zu Edelmetallen (metals) wie Gold und Silber sowie zu verschiedenen Energieprodukten (energy products) wie Rohöl oder Erdgas. Kryptowährungen (cryptocurrencies) runden das Angebot ab und ermöglichen den Handel mit digitalen Vermögenswerten, teilweise auch an Wochenenden. Diese Auswahl stellt sicher, dass vielfältige Strategien unabhängig von der bevorzugten Anlageklasse umgesetzt werden können.
Gewinnaufteilung und Kontoskalierung
Sobald ein Händler die finanzierte Phase (funded stage) erreicht, tritt das Gewinnbeteiligungsmodell (profit-sharing model) in Kraft. Die Standard-Gewinnaufteilung (profit split) sichert dem Händler einen großen Anteil der erwirtschafteten Erträge, während das Unternehmen den Rest behält. Über das Händler-Dashboard (trader dashboard) lässt sich der Reward-Zähler (reward counter) einsehen und die Auszahlungsberechtigung (payout eligibility) prüfen. Die Auszahlungshäufigkeit (payout frequency) und der Auszahlungsplan (payout schedule) sind flexibel gestaltet. Verschiedene Auszahlungsmethoden (payout methods) garantieren eine kurze Bearbeitungszeit (processing time).
Langfristiger Erfolg im Prop-Trading basiert auf striktem Risikomanagement und konsistenter Handelsleistung, nicht auf kurzfristigen Gewinnzielen.
Dauerhaft profitable Händler (consistently profitable traders), die eine stetige Leistung (steady performance) zeigen, qualifizieren sich für den Skalierungszyklus (scaling cycle). Dieses Programm erhöht die Kontostände (account balances) und das zugewiesene Kapital (allocated capital) schrittweise bis zur maximalen Kapitalallokation (maximum capital allocation). Strenge Risikomanagementstandards (risk management standards) bleiben dabei stets die Grundvoraussetzung für wachsende Kontogrößen (account sizes).
Vor- und Nachteile der Evaluierungsprogramme
Evaluierungsprogramme (evaluation programs) bieten Händlern eine klare Struktur (structure), um unter realen Bedingungen Disziplin und Eigenverantwortung (accountability) aufzubauen. Zu den primären Vorteilen gehört der Zugang zu unterschiedlichen Märkten (multiple markets) ohne das Risiko, das private Vermögen zu belasten. Die detailliert bereitgestellten Leistungsmetriken (performance metrics) fördern ein nachhaltiges Wachstum (sustainable growth) der eigenen Handelsfähigkeiten. Der Skalierungsplan (scaling plan) motiviert Händler zu konstanten und risikobewussten Ergebnissen.
- Kein finanzielles Risiko des eigenen Kapitals nach der Gebühr
- Zugang zu hohem Handelskapital durch das Skalierungsprogramm
- Professionelle Analysewerkzeuge zur Leistungsbewertung
- Strikte und unnachgiebige Regeln für tägliche Verlustlimits
- Das Unternehmen agiert nicht als regulierter Broker für Endkunden
Nutzer schätzen zudem die klassische und effiziente Handelsoberfläche (classic and efficient trading interface) sowie die Optionen für Browser-basierten Zugriff (browser-based access) oder die erlaubte VPN- und VPS-Nutzung (vpn and vps usage). Zu den operativen Einschränkungen zählen die teils bemerkbaren Handelskommissionen (trading commissions) und die rigiden Verlustgrenzen, die wenig Raum für emotionale Fehler lassen. Es ist wichtig zu verstehen, dass das Unternehmen kein klassischer regulierter Broker (regulated brokerage) ist, sondern die Handelsaktivitäten auf Unternehmenskonten konsolidiert.
Häufig gestellte Fragen
-
Was ist die FTMO Challenge?
Die Challenge ist die erste Stufe des Evaluierungsprozesses, bei der Händler ein spezifisches Gewinnziel erreichen müssen, während sie sich an strenge tägliche und absolute Verlustlimits halten. -
Welche Gebühren fallen bei der Evaluierung an?
Es fällt eine einmalige Evaluierungsgebühr an, deren Höhe von der gewünschten Kontogröße abhängt. Diese Gebühr wird mit der ersten erfolgreichen Auszahlung nach der finanzierten Phase erstattet. -
Wie funktioniert die Gewinnaufteilung?
Händler im finanzierten Status behalten einen Großteil der erwirtschafteten Gewinne, während das Prop-Trading-Unternehmen einen kleineren prozentualen Anteil als Vergütung für die Kapitalbereitstellung einbehält. -
Darf man Positionen über das Wochenende halten?
Das Halten von Positionen über das Wochenende ist bei den Standardkonten meist eingeschränkt, um Marktrisiken zu minimieren. Spezifische Kontotypen erlauben diese Praxis jedoch ausdrücklich. -
Welche Handelsplattformen stehen zur Verfügung?
Das System unterstützt mehrere populäre Plattformen für die technische Analyse und Orderausführung, darunter MetaTrader 4, MetaTrader 5, cTrader und DXtrade.
Krypto-Anleitungen
Einsteiger-frisch
Was sind Prop-Trading-Firmen? Die Struktur des Eigenhandels Ein neutraler Blick auf finanzierte Konten, Evaluierungsphasen und das Geschäftsmodell der Kapitalanbieter.
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